Donnerstag, 5. April 2018

[DMLC] Rezension zu "Teenie Voodoo Queen" von Nina Mackay

OH MEIN GOTT!!!!

Ich habe gerade dieses Buch beendet und kann einfach nicht anders, als sofort meine Rezension sofort zu schreiben. Dass ich ein Fan von Nina Mackay bin, muss ich, glaube ich nicht weiter erwähnen. Aber mit diesem Buch hat sie sich selbst wieder übertroffen...
Bevor ich jetzt zu weit in meine Rezension einsteige, gebe ich euch erst einmal ein paar Infos zu dem Buch. :)





Titel: Teenie Voodoo Queen

Autor: Nina Mackay

Verlag: Ivi (Piper Verlag)

Preis: Taschenbuch - 15,00 €

Seite: 448

Genre: Jugendbuch, Fantasy










Der Klappentext


»Mein Name ist Dawn Decent und ich bin die wohl mieseste Voodoohexe des Universums.«

Die Sache mit der Voodoohexen-Abendschule hatte sich Dawn wirklich anders vorgestellt. Aber dann bedroht eine Naturkatastrophe ihre Heimatstadt New Orleans und zwingt Dawn, mit den Loas – götterähnlichen Voodoo-Geistwesen – zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit einem ziemlich attraktiven Ex-Alligator und einem vorübergehend sterblichen Loa stellt sie sich den dunklen Voodoomächten, um ihre Stadt zu retten. Während Dawns Mitschülerinnen sie schwer um die beiden Jungs an ihrer Seite beneiden, zieht Dawn in einen schier aussichtslosen Kampf, in dem sie nicht nur ihr Herz riskiert sondern auch weit mehr als ihr eigenes Leben ...


Das Cover


... ist perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Das Mädchen steht im Mittelpunkt und mit den Blumen musste ich sofort an New Orleans und Mardi Gras denken. Ich bin ja eigentlich mehr für dunkle Cover bei Büchern, aber zu diesem Buch hätte ein dunkler Einband einfach nicht gepasst.


Die Meinung


Dawn wird als dickliches Mädchen mit Knollnase beschrieben. Sie lebt bei ihrer Tante, die ihre Hütte im Sumpf von New Orleans hat. Während Dawns Tante von Anfang an "verschwunden" ist, ist die Highschool und die Voodoohexen-Abendschule der reinste Horror. In der Highschool ist es alles andere als leicht für sie. Sie versucht unauffällig zu sein, während ihre anderen Mitschüler sich immer wieder einen Spaß daraus machen, sie zu ärgern. Auch in der Voodoohexen-Abendschule ergeht es ihr nicht besser. Denn auch hier zeigt Dawn erhebliche Schwächen - egal was sie erschaffen soll, es kommen immer Kröten und Rüben dabei heraus.
Es sind zu viele Fragen und zu wenig Antworten für sie vorhanden und als dann auch noch plötzlich ein Ex-Alligator und ein vorübergehend sterblicher Loa an ihrer Seite stehen, weiß sie gar nicht mehr wohin mit ihren Gefühlen. Das mit der "Unsichtbarkeit" hat sich wohl nun erledigt :)

Egal, ob es sich um Dawn, Jax, Lin oder sonst wem handelt, man spürt wie viel Liebe die Autorin in ihre Charaktere steckt. Sie sind authentisch und wirken äußerst real. Sie findet die perfekte Harmonie zwischen all den Charakteren. Eine Mischung aus Riverdale und Highschool-Musical

Der Roman hat alles, was eine Geschichte braucht und hat für mich diese mittlerweile typische Nina Mackay Handschrift. Mit Ironie und Witz schafft sie es, eine noch so düstere Geschichte immer an den richtigen Stellen mit Humor zu versorgen.

Ich leckte mir über die Lippen. Dann erinnerte ich mich an etwas.
"Du schmeckst nach Minzschokolade", stellte ich vorwurfsvoll fest. "Du sollst die doch nicht essen, ich brauche sie zum Zaubern!"
"Halt die Klappe, Dawn", wisperte Jax. Dann nahm er mein Gesicht in beide Hände und zog mich näher zu sich, wobei er seine Lippen erneut auf meine drückte. (Seite 287) 

Eine perfekte Stelle um zu zeigen, wie großartig die Autorin mit Worten und Gefühlen umgehen kann. Es sind viele Charaktere dabei, die auch ab und zu verschwinden und dann wieder auftauchen. Die ganze Geschichte ist düsterer, obwohl sie mit viel Charme verpackt worden ist. Es werden immer wieder Kämpfe ausgefochten, wobei Nina immer darauf achtet, dass sie dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Obwohl es hier um Voodoo geht, werden Vergleiche unter anderem mit "The Walking Dead" gezogen. 

Auf die Gefahr hin zu spoilern, versuche ich mich zurückzuhalten, aber ... aber mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet. Ich hätte auch niemals damit gerechnet wer das Böse die ganze Zeit über war und auch weiterhin ist. Ich war, nachdem ich das Buch beendet hatte, erst einmal da gesessen und musste sacken lassen, was da gerade passierte. Dieser Gedanke von wegen "DAS KANNST DU MIR NICHT ANTUN?!" war so ziemlich das erste was ich dachte. Gefolgt mit dem Gefühl Betrübtheit und Fassungslosigkeit.

Jetzt nicht gleich in Panik verfallen, Leute. Das Ende ist großartig, auch wenn ich nicht damit gerechnet hätte. Wenn ihr "Plötzlich Banshee" schon toll fandet, dann werdet ihr "Teenie Voodoo Queen" erst recht lieben. Für mich ist es auf jeden Fall ein Buch, dass ich gerne noch ein zweites und drittes Mal lesen werde.



Sharon ♥





Dienstag, 27. März 2018

[BT] "Mein Herz in zwei Welten" von Jojo Moyes

Hallo ihr Zuckerschnuten (:

Wir haben wieder eine wundervolle Blogtour geplant und heute stelle ich euch den zweiten Band von Louisa Clarke vor...




»Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.«


Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.



Generell finde ich, dass solche Geschichten wie die von Lou und Will nicht weiter geführt werden sollten. Aber irgendwie wusste ich, dass Lous Geschichte einfach noch nicht beendet war und hatte mich wahnsinnig gefreut, als ich hörte, es ginge weiter.

Wie sich die Geschichte von Lou eigentlich entwickelt hatte, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich möchte euch nicht zu viel verraten. Aber eines ist sicher, wenn ihr den dritten und finalen Teil von Lou lesen möchtet, solltet ihr den zweiten Band auf jeden Fall gelesen haben. Ihr erlebt eine Entwicklung von Lou, die man so gar nicht von ihr erwartet hätte. ;)

Emotional konnte "Ein ganz neues Leben" mich nicht ganz so überzeugen wie "Ein ganzes halbes Jahr", wobei ich mir sicher bin, dass man den ersten Band an Emotionen nicht mehr übertreffen konnte. Aber dennoch ist die Geschichte berührend und zu sehen, wie es Lou nach dem Tod von Will ergangen ist, vermittelt dem Leser das Gefühl, dass Will selbst nach dem Tod nie wirklich von Lous Seite gewichen ist.

Ich könnte euch noch ewig vorschwärmen, aber dann würdet ihr vielleicht irgendwann die Lust an dem Buch verlieren. ;) Es ist definitiv ein Roman, den man gelesen haben muss. So viel kann ich euch verraten! :)


Unser Gewinnspiel


Bitte beantworte täglich die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar bis 02.04.2018 24 Uhr ...

- Für den treuesten und fleißigsten Kommentator haben wir einen ganz besonderen Gewinn!!!! 
Die Teilnahme lohnt sich also ganz besonders!-


Ansonsten gilt ....

Der Gewinn
1 eBook "Mein Herz in zwei Welten" von Jojo Moyes 



– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt! –

(http://buchreisender.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)



Hier ist meine Frage an euch!! :)


Habt ihr schon einen geliebten Menschen verloren und wie seid ihr mit dem Verlust umgegangen? Wie habt ihr zurück ins Leben gefunden?




Morgen geht´s weiter bei Sandy von Sandys Traumwelt und ihre Vorstellung zum dritten und finalen Band "Mein Herz in zwei Welten". Schaut auf jeden Fall vorbei und denkt an das Gewinnspiel!! :)



Sharon ♥

Freitag, 23. März 2018

[Rezension] Elathar - Das Herz der Magie von Rachel Crane

Hallo ihr Zuckerschnuten :)

Ich werde doch mal anfangen meine Rezensionen wieder auf Vordermann zu bringen. Anfangen werde ich mit dem Rezensionsexemplar vom Bloggerportal.

Erstmal ein paar Infos zum Buch selbst:

Der Klappentext


Einst war Elathar nur der ungeliebte Bastard des Königs von Tharennia. Jetzt ist er der Einzige, der das Reich noch retten kann. Durch den Verrat seines Halbbruders fiel das Reich in die Hände des Feindes. Einzig Elathar leistet noch Widerstand. Doch erst durch die junge Rissa erfährt er von den Plänen seiner Gegner: Sie wollen das Herz der Magie aufspüren. Gemeinsam finden sie sich in einem Kampf wieder, bei dem weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel steht. Doch so sehr Rissa Elathar helfen will, so sehr muss sie auch gegen ihre Gefühle ankämpfen, denn wenn er herausfindet, dass sie über die verbotene Gabe der Magie verfügt, wird er sie töten.


Das Cover


ist schlicht gehalten. Einzig ein junger Mann, der meiner Meinung nach, sehr viel Ähnlichkeit mit Zac Efron in jungen Jahren hat, ist auf dem Buch zu sehen. Das Cover spiegelt den Protagonisten perfekt wieder. Genau so habe ich mir auch Elathar vorgestellt. Allerdings verrät das Cover auch nicht mehr über die Geschichte selbst. Persönlich hätte ich es besser gefunden, wenn man auch noch Rissa im Hintergrund gesehen hätte.


Die Meinung



Den Prolog fand ich ein bisschen überflüssig. Die Ängste von Rissa werden nach und nach in der eigentlichen Geschichte preisgegeben. Sie ist ein Mädchen, dass mit einer Gabe geboren wurde, die verboten war und nicht mehr praktiziert werden durfte.  Allerdings fand ich ihre Entwicklung nicht allzu spannend. Sie durfte nie wirklich Magie ausüben und trotz alledem gelang ihr alles auf Anhieb. Dass Rissa der Schlüssel zu allem ist, war sehr vorhersehbar, was jetzt nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss.

Die Liebesgeschichte zwischen Elathar und Rissa würde ich eher als schleichenden Prozess beschreiben, was die Geschichte zwischen ihnen nicht weniger interessant macht, eher das Gegenteil ist für mich der Fall.

Aber beginnen wir doch am Anfang der Geschichte und nicht mittendrin ;) Elathar war für mich ein außergewöhnlicher Charakter, der mir gleich von Anfang an sympathisch war. Er ist der uneheliche Sohn seines Vaters und Königs. Dementsprechend ist auch ein Rang am Hof.  Als er nach Hause kommt, um an den familiären Festlichkeiten teilzunehmen, wusste er nicht, dass sich sein komplettes Leben auf den Kopf stellen würde. Ein Teil seiner Geschichte hatte für mich einen Hauch von Doppelmoral. Natürlich hatte er keinen Einfluss darauf, was in der Vergangenheit für ein Zauber auf seine Blutlinie gelegt worden war, dennoch war für mich, sein Hass auf die Magie eher unverständlich, da die Magie ihn sein Leben lang beschützte.

Ihre Geschichte zieht sich so durch das Buch hindurch und auch dieser unterschwellige "Konflikt" zwischen Rissa und Elathar machen die Szenen, in denen sie zusammen sind, echt interessant. Allerdings hat sich die eigentliche Grundidee hinter diesem Buch, stellenweise echt hin gezogen, so dass es "anstregend" war, weiter zu lesen. Teilweise haben mir Kämpfe und Action gefehlt. Aber das kann vielleicht nur mir so ergangen sein.

Den Schreibstil an sich fand ich klasse. Die Gegenden und Personen wurden penibel beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild von allem machen konnte. Mit ihrer detaillierten Schreibweise, konnte sie mich trotz der fehlenden Spannung bei sich halten.

"Elathar - Herz der Magie" ist definitiv ein Buch, dass die Gemüter spalten wird. Ich denke mal, dass einige sich gegen das Buch und andere sich für das Buch entscheiden würden.



Sharon ♥