Dienstag, 21. März 2017

Posts? Ja! .. und wie oft?

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mich mal mit dem Thema "Facebookseite und Reichweite" beschäftigen. Wie ihr alle wisst, haben wir unendlich viele Buchblogger und da wird natürlich um die Aufmerksamkeit "gekämpft" im übertragenen Sinne. - Nein, wir werden uns jetzt nicht in unsere Rüstung schmeißen und unsere Drachen herbeirufen.. :P

Um so mehr verblüfft mich die Tatsache, dass, wenn man eine gewisse Reichweite hat, diese auch ganz schnell wieder schrumpfen kann. Jeder, der eine eigene Seite auf Facebook verwaltet, weiß wovon ich spreche :)
Man sollte nicht vergessen, dass Facebook immer noch ein riesen Unternehmen ist und damit noch mehr Geld verdienen möchte und wie macht man das am Besten? - Richtig! Mit Werbung.


Doch ab wann sollte man zusätzliche Werbung schalten und rechnet es sich?



Besonders wichtig sind für uns die Interaktionen von euch. :) Egal, ob ihr einen Beitrag kommentiert, teilt oder ihm ein "Like" schenkt, all das sind solche Interaktionen, die unsere Reichweite beeinflussen.
Der Zeit ist es allerdings so, dass viele zwar die Beiträge lesen, aber es kaum noch einen Kommentar oder ein Däumchen kommt, was sehr schade ist, denn im Endeffekt wollen wir euch unsere Eindrücke oder auch neue Autoren/Bücher vorstellen. Wenn man berechnet, dass unsere Seite knapp 1250 Likes, aber "nur" 1230 Abonnenten hat und im Durchschnitt leider nur etwa 40-50 Personen unsere Beiträge lesen und noch weniger reagieren wirklich aktiv darauf. All das sind nur Zahlen, aber sie stehen in gewisser Art und Weise als Leistung, wie gut wir im Netz dastehen. Also was tun, damit die Zahlen nach oben steigen?
Gewinnspiele sind immer eine gute Methode, um Leser wieder aktiv auf einer Seite werden zu lassen. Aber ist das die Lösung für das eigentliche Problem?
Ab und an werden wir auch gefragt, warum seid ihr ausgerechnet Buchblogger? Von denen gibt es doch so viele, wie Sand am Meer. Ich persönlich, finde es klasse, dass wir so viele unterschiedliche Buchblogger sind.

Jeder von euch kennt diese unzähligen Links, in denen wir unsere Beiträge bewerben. Für viele sind sie lästig und in manchen Buchgruppen sind sie nicht mehr gestattet, aber wie sollen wir euch denn sonst noch auf Neuigkeiten unserer Seiten hinweisen?

Wie viel kostenlose Werbung ist in Ordnung und ab wann wird es nervig für den Leser?



Meiner Meinung nach, kann ich nie genug von den unterschiedlichsten Blogs lesen. Die Eindrücke, die Rezensionen und auch alle die anderen Beiträge sind immer interessant. Sie geben sich alle unwahrscheinlich viel Mühe und das merkt man auch an den Beiträgen selbst. 
Sehr oft, hat man die größte Reichweite, wenn man Videos postet. Ab und an denke ich, dass die Leser, die Menschen hinter den Blogs kennen lernen wollen.

Allerdings muss auch ich eingestehen, dass es durchaus nervig sein kann, wenn man in einer oder mehreren Buchgruppen in Facebook ist und sich über Bücher austauschen will und man permanent "zugespammt" wird mit Werbung für neue Bücher von den unterschiedlichsten Autoren. 

Gibt es eine Formel für die "richtige" Werbung?

Bestimmt, aber wir sind Blogger und keine professionellen Marketing-Experten. Wir müssen auf das aufbauen, was wir am Besten können und das ist nun mal lesen und rezensieren. Wir sollten die unterschiedlichsten Social Media nutzen, die uns zur Verfügung stehen und mindestens 2x täglich etwas posten. Es sollte in gewisser Art und Weise etwas mit dem zu tun haben, über das man bloggt, aber ab und an, kann es auch mal etwas witziges - Hauptsache, man geht nicht unter! ;)


Unseren weiteren Social Media ;)


(Quelle: facebook.de)



(Quelle: instagram.com)




Sharon ♥

Freitag, 3. März 2017

[BT] Wir verlieren Neurosen! Von und mit Julia Jenner mit "Jagen, sammeln & verlieben" - Ich, der Serienjunkie

Hallo ihr Zuckerschnuten,

Es ist schon wieder soweit. Eine Blogtour folgt auf die Nächste. :) Dieses Mal geht es um Ticks, Zwänge, Sucht oder wie ihr sie sonst nennen wollt. Es geht um Neurosen.



Zu allererst sollte ich euch erstmal erklären was eine Neurose ist... Neurosen galten früher als Nervenkrankheit - heute versteht man darunter auch organische Krankheiten oder wie bereits oben genannt Ticks, Zwänge oder gar Sucht.

Wenn ich meine Neurose kategorisieren müsste, würde ich (Serienjunkie) mich beim "Jagen" wieder finden.

Ich habe mehrere Ticks unter anderem muss ich immer eine Buchreihe von vorne anfangen, sobald ein neuer Teil erschienen ist 🙈 Genauso stapel ich die Bücher auf dem Boden in die Höhe, wenn kein Platz mehr im Regal ist und anstatt von Kleidungsstücken, liegen Bücher in meinem Kleiderschrank. Über all das sieht mein Mann liebevoll hinweg, weil es ein Teil von mir ist. Manchmal wünscht er sich, dass ich ein paar Bücher in Kartons verstaue, aber das kann ich einfach nicht! Er hat mir auch schon angeboten, mir einen Ebook-Reader zu kaufen, dann wäre endlich wieder mehr Platz in der Wohnung, aber ich liebe den Geruch von Büchern, deswegen verneine ich seine lieb gemeinte Geste immer wieder aufs Neue.

Aber noch schlimmer ist meine Sucht nach meiner absoluten Lieblingsserie NCIS L.A. Egal, ob Netflix, Sky & Co. zu jeder Möglichkeit schaue ich diese Serie.


Derzeit läuft ja die 8. Staffel auf Sat 1 und es ist genauso wie mit den Büchern... ich fang wieder bei der ersten Staffel an bevor ich die 8. Staffel anschaue 😂🙈 ziemlich langwierig, aber ich kann auch nicht ohne.
Wisst ihr wie anstrengend das sein kann, wenn man immer von vorne beginnt? 😅



Ich habe den Selbstversuch gestartet:

1 Woche lang habe ich versucht, ohne meine Lieblingsserie auszukommen und ich muss euch ganz ehrlich sagen - ich bin kläglich gescheitert. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer sein würde. Ich habe es genau 1 Tag geschafft, ohne meine Lieblingsserie.

Wie ich mich gefühlt habe?

Schrecklich... Ich hatte das Gefühl, dass mir irgendetwas gefehlt hat, deswegen werde ich am Wochenende einen Marathon starten, um einen Ausgleich wieder zu schaffen.

Vielleicht sollte ich einen Ausgleich zum Ausgleich schaffen...

Momentan nutze ich die Serie zum Ausgleich von Ehefrau und Mama sein, Arbeit und Haushalt. Ich sollte ein gesundes Maß an Episoden einführen, z. B. eine Folge pro Tag oder nur am Wochenende... Ob ich das fertig bringe, steht auf einem anderen Papier ^_^ 

Aber nun wollen wir doch mal zum eigentlichen Thema kommen - das Buch

Jagen, sammeln & verlieben
von Julia Jenner

"Ein witziger Titel, eine noch witzigere Geschichte mit großem Potential!"
Genau so würde ich dieses Buch beschreiben.



Hier nochmal der Klappentext:

Und Maike dachte, sie hätte Probleme! Kein Kerl, kein Kind, kein fester Job, und das mit Mitte Dreißig. Aber schlimmer geht immer. Die leicht überspannte Journalistin gerät in einen Zeittunnel und landet mit einem aufgeblasenen Professor, einer prolligen Oma und einem langhaarigen Naturburschen in der Steinzeit. Mit ihren schrägen Schicksalsgenossen steht Maike nun vor ernsten Herausforderungen.
Wie überleben wir in der Wildnis ohne Zentralheizung?
Woher kommt das Essen, wenn es keinen Supermarkt gibt?
Wie finden wir heraus, ob uns die neuen neolithischen Nachbarn verspeisen oder kennenlernen wollen?
Doch schon bald plagt Maike eine noch viel wichtigere Frage:
Wie rasiere ich mir hier die Beine für ein vielversprechendes Date?

Ein Buch, dass sehr viel verspricht und man auch nicht enttäuscht wird. Es ist witzig und zugleich unerwartet und genau das, macht den Reiz an diesem Buch aus. ;)

Das war´s auch schon wieder von meiner Seite aus, morgen geht es bei Sabine weiter. Sie hat eine sehr stark ausgeprägte Leidenschaft für´s Sammeln von Lippenstiften. Was das genau bedeutet? Das erfahrt ihr morgen bei ihr. ;)


Sharon ♥


Sonntag, 26. Februar 2017

Das außergewöhnliche Projekt

Malchen und die vergessene Zeit

gelesen von meinem 8-jährigen Sohn Bastian und mir ;)



Wie viele von euch wissen, bin ich eine Blogger-Mom und normalerweise sollte ich wahrscheinlich mehr über meine Erfahrung als junge Mutter und Ratschläge an werdende Mütter geben, mache ich aber nicht! Ich blogge, um euch auch mal Bücher vorzustellen, die nicht über die großen Handelsketten oder bekanntesten Verlage kommen. Und es ist immer wieder erstaunlich, was für Schätze da draußen noch warten, um entdeckt zu werden. ;)


Quelle: facebook.com
Vor knapp zwei Wochen habe ich euch in der Blogtour "Malchen und die vergessene Zeit" die Autorin Juliane Sophie Kayser vorgestellt. In ihrer Homestory erzählt sie von ihren Projekten, wie neue Geschichten enstehen und woher sie für all das, die Energie nimmt. 

Für die Blogger-Moms bestand die Aufgabe darin, gemeinsam mit ihren Kindern dieses Buch zu lesen, was sich in einer schnelllebigen Zeit von Smartphones, XBox 360, Playstation 4 etc. als äußerst schwierig gestalten kann. Dadurch, dass Bastian durch ein Internetportal Punkte für das Lesen von Büchern bekommt, konnte ich ihn relativ schnell begeistern, mal die XBox zu ignorieren und sich auf dieses Projekt einzulassen, obwohl er wirklich ein absoluter Lesemuffel ist. Von mir hat er das nicht! :D 


Ich ließ ihn das Buch lesen und fragte ihn dann, was denn in den einzelnen Geschichten passiert sei und was er davon hielt. Natürlich war das Erste, was ihm auffiel, die Illustrationen, die liebevoll mit in dem Buch eingebettet waren. Besonders gut gefiel ihm, dass Hannah (die kleine Protagonistin in diesem Buch) genauso wie er acht Jahre alt war. Er wollte auch solche Abenteuer erleben, wie sie es tat und ich erklärte ihm, dass es alles eine Frage, seiner Fantasie sei. 
Je weiter er mit dem Buch kam, desto mehr versank er in der Geschichte. Wenn er einen Absatz mal nicht verstand, fragte er mich, was dieser zu bedeuten hatte. 
Nachdem er das Buch beendete und ihm gefiel, was er da gelesen hatte, wollte er sofort mehr über diesen Grafen aus dem Heidelberger Schloss erfahren - also ging unsere Recherche weiter und wir surften durch das Internet, bis wir alle möglichen Informationsquellen gefunden haben. Wie viel davon wahr ist und was einfach hinzugefügt worden ist, kann ich nicht bestimmen - Ich bin ja auch keine Historikerin. ;)

Das war es auch schon wieder von seiner Seite aus gewesen. Ich konnte froh sein, dass er überhaupt das Buch gelesen hatte :D Alles in allem hat ihm das Buch gefallen, auch wenn Batman nicht in dem Buch vorkam. ;)


Jetzt kommen wir doch mal zu unserer Meinung über dieses Buch:


Klappentext:

Geschichtenliebhaber träumen oft davon, in eine andere Zeit reisen zu können. Die achtjährige Hannah liebt zwar Geschichten, aber davon hat sie noch nie geträumt - es passiert ihr einfach. Während sie mit Oma auf dem Heidelberger Schloss Verstecken spielt, findet sie sich plötzlich auf dem Schlossgelände von 1836 wieder. Hier hat sie eine einmalige, unvergessliche Begegnung. Sie findet eine neue Freundin, die sich als Tochter des heute bekannten Grafen von Graimberg entpuppt. Sie heißt Malchen, ist zwölf Jahre alt und hat es faustdick hinter den Ohren. Mit ihr lüftet Hannah das Geheimnis um den Grafen und das Schloss.

Aber wird sie nun für immer in dieser alten, vergessenen Zeit bleiben müssen?




Das Cover:

Das Cover ist perfekt auf die kleineren bzw. jüngeren Lesern unter uns abgestimmt. Die Illustrationen sind liebevoll und perfekt in jede einzelne Szene gesetzt. Bernhard Oberdieck hat dem Buch nur durch seine Zeichnungen den letzten Schliff verpasst. 


Meine Meinung:

Malchen und die vergessene Zeit

Geschichtsunterricht und Abenteuer vereint in einem Buch. Aus dem Kinderbuch-Alter bin ich schon seit ein paar Jahren draußen ^_^, deswegen habe ich versucht, es nicht als dieses anzusehen, sondern eher als ein Buch, dass ich in der Schule im Geschichtsunterricht vielleicht gelesen hätte. 
Hannah ist en achtjähriges Mädchen, dass Geschichten liebt und eine blühende Fantasie hat. Genau diese Fantasie schätzt ihre Oma so sehr, dass sie sich immer freut, wenn Hannah ihr eine Geschichte erzählt. Beim Verstecken spielt mit ihrer Oma, findet sich Hannah kurze Zeit später in einer anderen Epoche wieder und lernt ein zwölfjähriges Mädchen namens Malchen kennen. Sie lebt mit ihrem Vater auf dem Schloss, der heute als Retter des Heidelberger Schlosses bekannt ist. Zusammen erleben sie ein Abenteuer, dass sie wohl beide nicht so schnell vergessen werden. 
All zu viel werde ich euch nicht über den Inhalt des Buches verraten, sonst kommt ihr vielleicht gar nicht mehr dazu, es zu lesen, weil ich euch zu viel darüber erzählt habe. :D Das möchte ich natürlich auch nicht. 
Juliane Kayser hat es geschafft, ein Buch zu schreiben, das lehrreich ist und den Sinn für Abenteuer wieder zum Leben erweckt. Ihr Schreibstil ist absolut kindgerecht und lässt den Kindern, die Möglichkeit, sich in dieser Geschichte selbst wiederzufinden. Die historischen Aspekte sollte man natürlich auch nicht außer Acht lassen. Ganz besonders toll fand ich, dass es noch zusätzliche Informationen am Ende des Buches drinnen standen. Sie geben noch einmal den Einblick, wie viel Mühe sich Juliane Kayser damit gegeben hat und wie viel Recherche hinter diesem kleinen Buch steckt. Alles in Allem ist es ein gelungenes Werk für Groß und Klein, bei dem der Lernfaktor nicht zu kurz kommt. Es handelt sich hierbei um ein Buch, dass Kinder auf jeden Fall lesen sollten. ;)

Ich persönlich kenne das Heidelberger Schloss nicht, aber nach dem Buch, werde ich wohl doch mal eine Tour dahin wagen. ;)


Sharon ♥