Montag, 17. Oktober 2016

[Rezi] zu "Straßensymphonie" von Alexandra Fuchs


Hallöchen ihr Süßen,


ich durfte ein tolles REMAKE von einem alten Märchen lesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, hatte dennoch leichte Schwächen. Trotzdem hat dieses Buch 4 von 5 Sternen verdient (:

Zu allererst ....




Das COVER


Das Cover ist verträumt und spiegelt exakt die Geschichte wieder. Mit diesem Cover hat der Drachenmondverlag sich wieder einmal selbst übertroffen.Wie auch im Buch beschrieben sind die Zeichnungen von einer weiteren Autorin Mirjam H. Hüberli und ich muss sagen, dass sie immer wieder einen gewissen Charme in diesem Buch mitbringen und sich perfekt mit einfügen.




Der KLAPPENTEXT


Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen - das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.

Doch dann kam er.

Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin - und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.




Die MEINUNG


Mal abgesehen davon, dass mir das Cover sehr gut gefallen hat, der Klappentext mir aber nicht wirklich sagen konnte, um was es in dieser Geschichte geht, hat mich das Buch innerhalb der ersten 10 Seiten gefesselt und nicht mehr los gelassen (:
Eine Geschichte über das Erwachsen werden, mit Verlust und Schmerz umzugehen und den Weg ins Leben zurück finden. All das fand ich in diesem Buch. Kat hat ihren über alles geliebten Vater verloren. Er war ihr Fels in der Brandung und nach seinem Tod hat sie lange Zeit keine Bühne mehr betreten, weil die Erinnerung, wie sie mit ihren Dad auf der Bühne stand und gesungen hat, zu schmerzhaft war. Doch als dann Levi mit seinem Night Circus auftaucht, ist nichts mehr wie es war. Kat ist ein Gestaltwandler, ebenso wie Levi. Gestaltwandler leben unauffällig unter den "normalen" Menschen und verhalten sich auch so. Wenn ich jetzt noch weiter erzähle, spoiler ich und das möchte ich ehrlich gesagt nicht. (:
Leider fand ich die Gefahr ein wenig schwach. Ich hatte zwar nicht damit gerechnet, wer der böse sein wird, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin ein bisschen tiefer in die Geschichte in der Hinsicht eingetaucht wäre. Den Schluss hätte ich mir vielleicht auch noch ein bisschen
ausführlicher gewünscht, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. (:
Die Story birgt Spannung, Gefahr, jede Menge Spaß, zu sich selbst finden, erwachsen werden und natürlich die ganz große Liebe, mit sich. Was wäre denn schon eine Geschichte ohne Liebe? :D
Noch ein bisschen was zu der Autorin selbst. Ihr Schreibstil ist so herrlich sarkastisch, direkt und ohne schöne Ausschmückungen. Am besten gefallen haben mir ihre Überschriften zu einem neuen Kapitel. Wie oft ich da schmunzeln oder gar lachen musste, kann ich nicht mehr nachvollziehen. :P Sie hat ein altes Märchen in eine wunderbare Story verwandelt, vor der ich nur meinen Hut ziehen kann. (:
Was in der Geschichte alles passiert, werde ich nicht verraten. Trotz der kleinen Schwächen, finde ich die Geschichte großartig und kann euch das Buch mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen.



!!!! UND NATÜRLICH HABE ICH NOCH EIN PAAR NEUIGKEITEN FÜR EUCH !!!!

Ich habe Alexandra um ein Interview gebeten und sie hat JA gesagt. Also haltet die Augen offen, denn es wird sehr bald ein Interview mit ihr geben und ihr habt wieder die Chance etwas zu gewinnen!! ;)


eure
-Sharon- <3

Mein Lesemonat September

Mein Lesemonat September

Der September war auf jeden Fall etwas erfolgreicher, als die vorangegangenen Monate, etwas....
Im September hatte ich Urlaub, der war aber ziemlich vollgepackt, mit allen möglichen Ausflügen und Aktionen, welche ich mir für diese Zeit vorgenommen hatte. Ich kam also irgendwie doch weniger zum lesen, als ich gehofft hatte. Drei Bücher sind es geworden und wieder waren sie alle lesenswert. Ich habe in den letzten Monaten irgendwie ziemlich Glück gehabt & eigentlich kaum ein schlechtes Buch erwischt.


"Das Juwel - Die weiße Rose" ist der lang erwartete zweite Teil und kann, meiner Meinung nach, sehr gut mit seinem Vorgänger mithalten. "Das Juwel" hat mich damals sofort begeistert, die Mischung aus Fantasy und Dystopie ist spannend und erschreckend zugleich. Ich habe mich so auf diesen Teil gefreut und wurde nicht enttäuscht, weiterhin absolut eine Empfehlung wert! Ich bin gespannt auf Teil drei.

"Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker"
ist ein herrlich erfrischendes Buch über den Alltag einer Omi, die Twitter für sich entdeckt hat. Ich habe es damals im Buchladen entdeckt und fand schon die Überschriften so humorvoll, dass ich es unbedingt lesen wollte. Es ist sicher eher leichte Kost für zwischendurch und wirklich schnell gelesen, aber es bietet jede Menge Witz und Charme, ich habe sehr gelacht! Über einige flache Witze konnte ich durchaus hinwegsehen. Sogar mein Freund hat es gelesen, das soll schon was heißen ;).

"Harry Potter und das verwunschene Kind" war natürlich ein MUSS, für einen Potterhead wie mich. Ewig habe ich mich auf dieses Buch gefreut, endlich wieder nach Hogwarts reisen, ENDLICH geht es weiter. 

Obwohl ich zunächst skeptisch war, ob mich die Skriptform stören könnte, bin ich wieder mal verliebt in den neuen Potter.  Wenn auch nicht ganz so intensiv wie bei den früheren Büchern, denn an die Schreibweise muss man sich doch erst gewöhnen und an manchen Stellen wirkte es vielleicht etwas zu rasant und inszeniert. Gerne hätte ich ein Buch in Romanform gehabt, dennoch bringt die Geschichte viel vom alten Potterfeeling mit sich und ich habe Harry & Co. durchaus wiedererkannt. Auch dieses Buch gehört ab jetzt zur Familie!


1. 

Titel: "Das Juwel - Die weiße Rose"
Autor: Amy Ewing
Verlag: FISCHER FJB
Erschienen: 25.08.2016

Seiten: 400
Preis: HC 16,99 € [D] / eBook 14,99 € [D]




Klappentext:

Sie kann dem Juwel entkommen – aber nicht ihrer Bestimmung.
Der zweite Teil des Fantasy-Bestsellers ›Das Juwel‹ von Amy Ewing.

Violet ist auf der Flucht. Nachdem die Herzogin vom See sie mit Ash, dem angestellten Gefährten des Hauses, ertappt hat, bleibt Violet keine Wahl, als aus dem Palast zu fliehen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen. Zusammen mit Ash und ihrer besten Freundin Raven rennt Violet aus ihrem unerträglichen Dasein als Surrogat der Herzogin davon. Doch das Juwel zu verlassen ist alles andere als einfach. Auf ihrem Weg durch die Kreise der Einzigen Stadt verfolgen die Regimenter des Adels sie auf Schritt und Tritt. Die drei Geflohenen schaffen es nur äußerst knapp, sich in die sichere Umgebung eines geheimnisvollen Hauses in der Farm zu retten. Hier befindet sich das Herz der Rebellion gegen den Adel. Zusammen mit einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sic
h vorstellen konnte. Aber ist Violet stark genug, sich gegen das Juwel zu erheben?

(Quelle: http://www.fischerverlage.de/buch/das_juwel-die_weisse_rose/9783841422439)


2. 
Titel: "Ich bin nicht Süß, ich hab bloß Zucker"
Autor: Renate Bergmann
Verlag: ROHWOLT Taschenbuch
Erschienen: 01.07.2014

Seiten: 224
Preis: TB 9,99 € [D] / eBook 9,99 € [D]




Klappentext:

Mit so viel Biss hat noch niemand über Zahnlosigkeit geschrieben. 


«Deutschlands bekannteste Twitter-Omi.»hat Zucker und «Ossiporose», schläft unter einer Heizdecke und hat «den Krieg nicht überlebt, um Kunstfleisch aus Soja zu essen.»: Renate Bergmann 82, aus Berlin. Ihre Männer liegen in Berlin auf vier Friedhöfe verteilt, das Gießen dauert immer einen halben Tag. Und à propos tot, Renate und ihre beste Freundin Gertrud haben ein schönes Hobby: Die beiden suchen sich in der Zeitung eine nette Beerdigung raus, ziehen was Schwarzes an, und dann geht es los. Zwei alte Damen mehr oder weniger am Buffet – da schaut keiner so genau hin. 


Denn schließlich: «Die meisten denken ich bin eine süße alte Omi. Aber ich kann auch anders.» 


(Quelle: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/renate-bergmann-ich-bin-nicht-suess-ich-hab-bloss-zucker.html)



1. 
Titel: "Harry Potter und das verwunschene Kind"
Autor: J.K Rowling, John Tiffany, Jack Thorne
Verlag: Carlsen
Erschienen: 24.09.2016 (Erstausgabe)

Seiten: 300
Preis: HC 19,99 € [D] / eBook 14,99 € [D]



Klappentext:


Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!
Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.
Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

(Quelle: https://www.carlsen.de/hardcover/harry-potter-harry-potter-und-das-verwunschene-kind-teil-eins-und-zwei-special-rehearsal-edition-script/81988)



Montag, 3. Oktober 2016

[BP] Liebe vertagen, Mörder jagen von Vera Nentwich

Hallo ihr Lieben,



heute bin ich dran mit meinem Blogtag und dieses Mal ist es etwas besonderes ... Wir sollen aufführen was wir denn an uns #mörderischgut finden. Und glaubt mir, dass ist gar nicht so leicht, wie es vielleicht den Anschein macht. (:

Die große Frage: Was finde ich an mir mörderisch gut?

Eine sehr gute Frage, die ich allerdings leichtfertig beantworten kann. Jeder hat seine Geheimnisse, jeder hatte bisher einiges erlebt. Manches war schmerzhaft, anderes wiederum war so überwältigend schön, dass du es selbst nicht glauben konntest.
Ich für meinen Teil hatte meine Höhen und Tiefen in meinem Leben. Ich musste lernen mich mit den unterschiedlichsten Emotionen auseinander zu setzen und jedes Mal bin ich stärker zurückgekehrt.
Wenn ich heute so darüber nachdenke, was ich an mir mörderisch gut finde, dann ist es mein Gerechtigkeitssinn. Ich habe mich schon immer für die Schwächeren eingesetzt, habe dafür eingesteckt, habe dadurch gelernt und weitergemacht.

Eigentlich bin ich ein sehr emotionaler Mensch, ich heule bei jedem traurigen Film oder Buch, dass es mir eigentlich schon fast peinlich sein müsste. Aber ich stehe dazu, dass mich Filme und Bücher so gefangen nehmen können ;)



Aber jetzt erstmal was zum Buch:


Klappentext

Was prickelt mehr als eine heiße Liebesnacht in Paris? Mörder jagen!

Eigentlich hat sich Biene auf eine heiße Liebesnacht in Paris gefreut. Die kommt aber nicht. Dafür erreicht sie eine folgenschwere Nachricht: In ihrer Heimat wurde ein Mann ermordet. Ausgerechnet Jochen, ihr Ex-Freund und überkorrekter Polizist, soll in den Mord verwickelt sein. Das kann Biene nicht glauben und sie entschließt sich zur Rückkehr. Schließlich prickelt eine Mörderjagd doch mindestens so sehr wie eine Liebesnacht. Auf eigene Faust stürzt sie sich in die Ermittlungen und steckt nicht nur bald mittendrin in einem Netz aus Vorurteilen und Vorlieben, sondern erfährt auch Dinge; die sie lieber nicht erfahren hätte. Wird Biene den wahren Mörder finden und damit Jochen entlasten? Kann Biene eine wichtige Entscheidung für ihre eigene Zukunft treffen? Und was ist eigentlich mit der Liebe?



Über die Autorin

Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war? Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.


Meine Meinung

Biene (die Hauptprotagonistin) ist keine wirkliche Ermittlerin in der Mordkommission, sie ist noch nicht mal Polizistin. Aber dennoch macht sie sich nun schon zum zweiten Mal auf, um den Mörder zu finden. Biene ist spritzig, keck und schafft es mit ihrer charismatischen Art sofort einen in ihren Bann zu ziehen.

Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, da sich die Spannung, wie ein roter Faden permanent durch die Story gezogen hatte und es nie langweilig wurde. Der Krimi hatte alles was zu einem guten Krimi gehört und wurde auf herrlich erfrischende Art so mitreißend, dass man selbst ermitteln und den Täter fassen wollte. Auf humorvolle Art und Weise hat es die Autorin geschafft schwierige Themen wie Toleranz und Vorurteile in ihrem Roman mit einfließen zu lassen.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Vera Nentwich hat wieder ein tolles Werk erschaffen und ich finde, dass sie sehr viel von ihrer Persönlichkeit in den Geschichten steckt.

Ich habe auch andere Rezensionen gelesen und kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, wenn sie gesagt haben, dass die Oma absolut toll ist :D Ich bin auch der festen Überzeugung, dass die Oma die heimliche Heldin ist, die immer in den richtigen Momenten auftaucht und alles wieder ins Lot bringt. ;)

Alles in allem ist dieses Buch einfach ein ganz toller Regionalkrimi und ich freue mich darauf noch mehr von Vera Nentwich zu lesen. Dieses Buch hat definitiv 4 von 5 Sternen verdient. :)